Ein erlebnisreiches Praktikum in der estnischen Hauptstadt Tallinn
Vom 02.11. bis 15.11.2025 hatten wir – Schülerinnen und Schüler aus der Erzieherklassen im 2. Ausbildungsjahr – die Chance, über Erasmus+ ein Auslandspraktikum in Tallinn zu absolvieren. Organisiert wurde die Reise über die Bildungsgesellschaft Wisamar und Erasmus+, die uns bei allen Planungen super unterstützten.
Arbeiten im estnischen Kindergarten:
Unser Praktikum verbrachten wir im Kindergarten „Arbu Lasteaed Tallina". Die Einrichtung war ursprünglich russischsprachig. Seit einem Jahr lernen die Kinder zusätzlich Estnisch – viele wachsen also schon mit zwei Sprachen auf! Trotz der Sprachbarriere funktionierte die Verständigung mit den 3- bis 7-Jährigen erstaunlich gut durch Körpersprache und viel Lachen. In Zweierteams unterstützten wir die Erzieherinnen im Kita-Alltag. Wir durften kreative Angebote durchführen, Vatertagskarten basteln, den Morgensport übernehmen und den Kindern sogar deutsche Zahlen und Wörter beibringen. Das absolute Highlight: Die eigene Schwimmhalle und Salzgrotte der Kita zur Gesundheitsförderung! An unserem letzten Tag haben wir allen Kindern Deutschland vorgestellt – mit bei uns heimischen Tieren, typischen Gerichten und natürlich deutschen Kindertänzen.
Tallinn entdecken:
Unsere Unterkunft lag nur zehn Minuten von der Innenstadt entfernt – perfekt, um nach der Arbeit die Stadt zu erkunden. Wir sind durch die wunderschöne Altstadt spaziert, haben die Alexander-Newski-Kathedrale besucht, waren im Schifffahrtsmuseum und haben das estnische Essen in vielen Cafés und Restaurants probiert.
Das Highlight am Wochenende: Ein Tagesausflug nach Helsinki mit der Fähre über den Finnischen Meerbusen!
Unser Fazit:
Diese zwei Wochen haben uns unglaublich viel gebracht: neue Perspektiven auf die pädagogische Arbeit und wertvolle interkulturelle Erfahrungen. Wir können jedem nur empfehlen, so eine Chance zu nutzen – es ist eine Erfahrung, die man nie vergisst!
Schülerinnen und Schüler der E24


Individualität im Schuhkarton
Inspiriert von einer Ausstellung im Landshuter Rathaus, in der 100 Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter Geschichten ihrer Familien erforscht und versehen mit für sie bedeutsamen Gegenständen in einem Schuhkarton ausgestellt haben, hat sich die Klasse E25 im Lernfeld 2 auf den Weg gemacht und eigene Geschichten erkundet.
Unser kleines Museum im Schuhkarton ist eine Einladung, Individualität zu entdecken – kompakt, kreativ und überall erlebbar. Jeder Mensch hat andere Geschichten zu erzählen. Spannende, überraschende, lustige und manchmal auch sehr emotionale, die uns prägen und zu der Person werden lassen, die wir heute sind. Oft sammeln wir Erinnerungen in Form von Dingen und Gegenständen, die uns in bestimmten Situationen begleitet haben, die gefunden, geschenkt oder vererbt wurden. Diese Dinge heben wir auf, weil sie uns als Person wichtig sind- der materielle Wert spielt dabei selten eine Rolle.
Unser Museum im Schuhkarton soll mehr sein als nur eine Sammlung kleiner Dinge, es soll persönliche Entdeckungsmomente in einem handlichen Format und zugleich Raum für gemeinsames Staunen, Erzählen und Lernen sein.


Wir glauben, für Museumsabenteuer
braucht es manchmal nur einen
Schuhkarton.
Klasse E25
Im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Interkulturelle Arbeit" haben wir Fachschülerinnen und Fachschüler im dritten Ausbildungsjahr (Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege) gemeinsam mit den Vorbereitungsklassen (DAZ) verschiedene Angebote und Aktivitäten durchgeführt.
Dabei planten wir in Kleingruppen Aktivitäten zu den Bereichen Bewegung, Sprache und Kreativität. Im Detail wurden Tower of Power („Se Fröbelturm of Pauer") gespielt, Parcours gerockt, Hockey gezockt und gestickt, was das Zeug hält. Außerdem haben wir bei Activity über unsere Mimik und Gestik gegrübelt. Die Begegnungen ermöglichten gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen zwischen den Klassen und schufen ein Gefühl von Miteinander und Gemeinschaft. Wir hoffen in Zukunft auf weitere solch wertvolle Begegnungen - für kulturelle Vielfalt!
Fachschülerinnen und Fachschüler
der Klassen H22, E22a, E22b
Der Austauschtag zwischen den Schüler/-innen des 22er Jahrganges und der Vorbereitungsklassen im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes war meines Erachtens nach ein positives Erlebnis. Man hatte die Möglichkeit, in Austausch mit Schülern und Schülerinnen anderer Schulformen zu kommen und gemeinsam Aktivitäten durchzuführen, von welchen beide Seiten profitieren konnten. Wir haben zum Beispiel gemeinsam einen Puzzle-Parcours durchgeführt. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten fanden sich schlussendlich Teilnehmer, welche gemeinsam mit uns im aufgebauten Parcours um die Wette liefen und dabei versuchten, in einer spontanen Idee, jeweils einen Holzblock mit einem Stab abzuwerfen, um schnellstmöglich mit dem Partner abklatschen zu können.
Ich persönlich empfand den Austauschtag als ein erfolgreiches Erlebnis und denke, dass solche Stunden in Zukunft erhalten bleiben sollten, da sie allen Beteiligten viel Freude gebracht haben und den Austausch zwischen den Schulformen fördert.
Kommentar eines Schülers der E22b
Der Weg ist das Ziel - Werdegang einer ehemaligen Fachschülerin
